Als Stallbetreiber erlebt man ja so allerhand… I

Teil 1 der Worst Einsteller

– Vorsicht: Blanke Wahrheit gepaart mit Ironie –

Heute: Die Unbelehrbaren

Wer kennt sie nicht. Diese Stallmitglieder, die einfach völlig beratungsresistent sind… Da werden die Reheponys lieber 20 Stunden am Tag eingesperrt, da sie nicht mehr als 4 Stunden auf dieses „böööööse“ Gras dürfen, aber schön mit Müsli, Karotten und Äpfeln vollgestopft. Denn Rehe kommt nur von dem bööööösen Gras und gar nie nicht von zu wenig Bewegung und zu viel Zucker… Da kann man denen hundert Mal von neuen Erkenntnissen, Frunktangehalt und Fressbremsen erzählen.

Auch der Hinweis, dass man mit Heunetzen dann vielleicht die Aufnahme des portionierten Heus in der Box (ihr wisst schon, 20 Stunden drin, weil das bööööse Gras) verlangsamen, damit die Fresspausen verkürzen und die Verdauung unterstützen könnte, geht einfach im Pupskonzert des verdauungsgestörten Ponys unter.

Und wenn man dann noch wagt anzusprechen, dass vielleicht ein wenig mehr Bewegung in Form einer Reitbeteiligung nicht schaden würde… Hui, da musste schnell sein, dass der böse Blick dich nicht direkt in der Stallgasse noch tötet.

So traurig das ist: Manchmal hilft nur hinnehmen und weggucken. Bei so viel Unwissen gepaart mit Beratungsresistenz kann man als normal tickender Mensch einfach nur den Kopf schütteln und gehen, sonst macht man sich selbst kaputt. Da ist jedes weitere Wort verschwendete Energie und jeder ausgedruckte Fachartikel ein umsonst gestorbener Baum… Bleibt nur zu hoffen, dass sie es irgendwann doch noch selbst merken und was daran ändern.

In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Aufklärung, wo’s fruchtet und ansonsten Augen zu und durch…

…to be continued…

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